Dem Schweizer Ingenieur Jean-Léon Reutter gelang es 1927, ein Uhrwerk zu konstruieren, das nur den 1/1000 Teil der Energie einer herkömmlichen Pendeluhr benötigte. Der Idee, Temperaturschwankungen als Antriebsenergie zu nutzen, stand seiner Erfindung nichts mehr im Weg. Jacques-David LeCoultre entdeckte die Ur-Atmos in der Auslage der Pariser Filiale seines Geschäftsfreundes César de Trey. Dieser hatte das Alleinvertriebsrecht für die Uhr erhalten. LeCoultre erkannte sofort, dass das Uhrwerk von minderer Qualität war und setzte sich mit Jean-Léon Reutter in Verbindung, der seine Erfindung bereits 1926 in Frankreich patentieren liess. Zusammen merzten sie die Schwächen des Modells aus und machten es serienreif. Die Schweizer Manufaktur LeCoultre übernahm die Herstellung und zusammen mit César de Trey den Vertrieb. Ab 1936 wurde die Atmos in Le Sentier produziert.
980 CHF
Dem Schweizer Ingenieur Jean-Léon Reutter gelang es 1927, ein Uhrwerk zu konstruieren, das nur den 1/1000 Teil der Energie einer herkömmlichen Pendeluhr benötigte. Der Idee, Temperaturschwankungen als Antriebsenergie zu nutzen, stand seiner Erfindung nichts mehr im Weg. Jacques-David LeCoultre entdeckte die Ur-Atmos in der Auslage der Pariser Filiale seines Geschäftsfreundes César de Trey. Dieser hatte das Alleinvertriebsrecht für die Uhr erhalten. LeCoultre erkannte sofort, dass das Uhrwerk von minderer Qualität war und setzte sich mit Jean-Léon Reutter in Verbindung, der seine Erfindung bereits 1926 in Frankreich patentieren liess. Zusammen merzten sie die Schwächen des Modells aus und machten es serienreif. Die Schweizer Manufaktur LeCoultre übernahm die Herstellung und zusammen mit César de Trey den Vertrieb. Ab 1936 wurde die Atmos in Le Sentier produziert.